Über mich und Bridge

Was mich als Bridgespielerin qualifiziert

Schon mit 15 Jahren habe ich gemeinsam mit meinen Eltern, Ehepaar Dr. Pikart aus Gummersbach, das Bridgespielen begonnen und nach einiger Zeit auch recht erfolgreich gespielt. Auch meinen Mann habe ich durch Bridge kennen gelernt. Da wir uns jedoch einerseits am Bridgetisch nicht verstanden und andererseits ehrgeiziges Bridge und Berufsausbildung nur sehr schlecht kompatibel sind, haben wir mit unserer Verlobung 1985 das Bridge vorerst aufgegeben. Seit 1997 spielen wir wieder regelmäßig. Im Dezember 2001 wurde ich in die Damen-Nationalmannschaft aufgenommen. Mein Mann und ich sind Mitglieder in den Bridgeclubs:

BC Alert Darmstadt e.V.

Bridgeclub Uni Mannheim (BUM) e.V.
BC Ketsch e.V.
BC Mannheim

Meine nationalen und internationalen Erfolge:

Meisterschaft

Jahr

Platz

Titel

Partner und ggf. Teammates

Deutsche Damen Meisterschaft

1982

8

 

Birgit Stolte-Wilken

Deutsche Junioren Meisterschaft

1983

1

Deutsche Meisterin

Wolf Stahl

Deutsche Damen Meisterschaft

1983

3

 

Birgit Stolte-Wilken

Offene Deutsche Meisterschaft

1984

4

 

Nedju Buchlev

Deutsche Damen Meisterschaft

1984

6

 

Birgit Stolte-Wilken

Deutsche Damen Meisterschaft

1997

8

 

Andrea Gadamer

Deutsche Damen Meisterschaft

1998

9

 

Andrea Gadamer

Damen-Team WM Lille

1998

22

 

Claudia Vechiatto, Pony Nehmert, Wiesia Miroslaw

Damen-Paar WM Lille

1998

29

 

Claudia Vechiatto

2. Bundesliga

1999

5/6

 

Fried Weber, Thorsten Kootz, Reiner Schuppel

Deutsche Damen Meisterschaft

1999

6

 

Andrea Gadamer

2. Bundesliga

2000

2

 

Fried Weber, Thorsten Kootz, Reiner Schuppel, Jens Vörtmann

Deutsche Team Meisterschaft

2000

12

 

Fried Weber, Thorsten Kootz, Reiner Schuppel

DBV-Pokal

2000

2

Deutsche Vizemeisterin

Fried Weber, Thorsten Kootz, Reiner Schuppel

Deutsche Damen Meisterschaft

2000

4

 

Gisela Smykalla

2. Bundesliga

2001

6

 

Fried Weber, Thorsten Kootz, Reiner Schuppel, Jens Vörtmann

Deutsche Damen Meisterschaft

2001

2

Deutsche Vizemeisterin

Ingrid Gromann

IV. IOC Grand Prix in Salt Lake City

2002

4

Nationalspielerin

Sabine Auken, Andrea Rauscheid, Pony Nehmert, Kapitän Michael Yuen

Europameisterschaft in Salsomaggiore 18.06. bis 29.06.2002

2002

2.

Vize-Europameisterin

Sabine Auken, Daniela von Arnim, Andrea Rauscheid, Pony Nehmert, Ingrid Gromann, Kapitän Christoph Kemmer, Coach Michael Yuen

K.O.-Weltmeisterschaft in Montreal vom 17.08. bis 31.08.2002

2002

5.-8.

 

Sabine Auken, Pony Nehmert, Claudia Vechiatto, Wiesia Miroslaw, Ingrid Gromann

Venice Cup Weltmeisterschaft in Monaco vom 2.11. bis 16.11.2003

2003

5.-8.

 

Sabine Auken, Daniela von Arnim, Pony Nehmert, Andrea Reim, Ingrid Gromann, Kapitän Christoph Kemmer, Coach Michael Yuen

Europameisterschaft in Malmö 19.06. bis 3.07.2004

2004

5.-8.

 

Sabine Auken, Daniela von Arnim, Andrea Reim, Pony Nehmert, Ingrid Gromann, Kapitän Niki Nikitine, leider kein Coach

Bridge-Olympiade in Istanbul
24.10. bis 6.11.2004

2004

9.-16.

 

Sabine Auken, Daniela von Arnim, Andrea Reim, Pony Nehmert, Ingrid Gromann, Kapitän Matthias Schüller, leider kein Coach

Europameisterschaft auf Teneriffa 2005

2005

2.

Vize-Europameisterin

Ingrid Gromann, Margaret James-Courtney, Sally Brock

DBV-Pokal

2005

4

 

Fried Weber, Beate Birr, Martin Löfgren, Rainer Birkle

Deutsche Mixed Meisterschaft

2005

4

 

Martin Löfgren

Österreichische Damen Meisterschaft

2005

2

 

Ingrid Gromann

Deutsche Teammeisterschaft

2006

5

 

Ingrid Gromann, Fried Weber, Martin Löfgren, Dr. Bernd Kopp

7-Länderkampf in Kroatien

2006

1.

 

Ingrid Gromann, Anja Alberti, Mirja Schraverus

K.O.-Weltmeisterschaft in Verona Juni 2006

2006

5.-8.

 

Ingrid Gromann, Nadia Bekkouche, Trine Binderkranz

Deutsche Mixed Meisterschaft

2006

3

 

Josef Piekarek

Einladungsturnier für die Weltelite in Wu-Xi, China, Oktober 2006

2006

7.

 

Ingrid Gromann, Pony Nehmert, Claudia Vechiatto

Deutsche Damen Meisterschaft

2006

2

Deutsche Vizemeisterin

Ingrid Gromann

Rangliste der Deutschen Bridgeverbands

Ende 2006

1

Nummer 1 in D

Einzelwertung Damen sortiert nach Paarturnier-Erfolgen

Europameisterschaft in Antalya 2007

2007

5.-8.

 

Ingrid Gromann, Nikica Sver, Marina Philipovic

Deutsche Damen Meisterschaft

2007

2

Deutsche Vizemeisterin

Anne Gladiator

Europameisterschaft in Sanremo

2009

5.

 

Anne Gladiator

Deutsche Damen Meisterschaft

2009

3

Vera Lenz

Deutsche Damen Meisterschaft

2010

5.

Anne Gladiator

Deutsche Damen Meisterschaft

2011

7.

Anne Gladiator

Europameisterschaft in Poznan

2011

11.

 

Claudia Vechiatto

Deutsche Damen Meisterschaft

2012

1.

Deutsche Meisterin

Anne Gladiator

Schwedische Mixed Meisterschaft

2013

3.

 

Martin Löfgren

Deutsche Mixed Team-Meisterschaft

2013

1.

Deutsche Meisterin

Fried Weber

DBV-Pokal

2013

2.

Deutsche Vizemeisterin

Fried Weber, Robert Maybach, Wolf Stahl

Europameisterschaft in Opatia

2014

11.

Nationalspielerin

Anne Gladiator, Pony Nehmert, Cristina Giampietro, Claudia Vechiatto, Marie Eggeling

Europameisterschaft in Tromsö

2015

5.

 

Anne Gladiator

Deutsche Damen Meisterschaft

2015

4.

 

Anne Gladiator

Was mich als Bridgelehrerin qualifiziert

Meinen ersten Bridgeunterricht habe ich schon als Schülerin gegeben. Ich leitete von 1980 bis 1981 eine Bridge-AG an meinem Gymnasium. 1997 habe ich zusammen mit meinem Mann die Übungsleiterausbildung des DBV absolviert. Seitdem gebe ich in meiner Freizeit Bridgeunterricht, seit 2004 auch als Hochschulssport an der UNI Mannheim und seit 2012 auch an der Kinderakademie Mannheim. Beruflich unterrichte ich aber auch, und zwar bin ich Dozentin für Software der Fa. Microsoft (Windows, Word, Excel, Outlook, ...). Ich arbeite halbtags am Klinikum in Mannheim. Klar, dass ich mich in Sachen Didaktik ständig auf dem Laufenden halte.
Meine Stärke ist jedoch meine Geduld. Egal ob ich EDV- oder Bridge-Anfänger unterrichte, ich bin mir nicht zu gut, um einen Sachverhalt so lange und so oft zu erklären, bis er wirklich verstanden wurde. Dabei versuche ich, die Dinge logisch zu erklären. Wenn ich die Logik hinter einer Regel verstanden habe, kann ich sie leichter auswendig lernen. Zusätzlich versuche ich das Auswendiglernen dadurch zu erleichtern, dass ich meinen Bridgeschülern Reime und vereinfachte Regeln (z.T. aus der Bridgepädagogik für Kinder) an die Hand gebe. Außerdem achte ich darauf, dass im Bridgeunterricht die Theorie kurz gehalten und möglichst viel gespielt wird. Gespielte Spiele werden hinterher besprochen.
Ich setze das gute Unterrichtsmaterial des DBV sehr gerne ein. Wenn die Grenzen dieser Materialien erreicht sind, erstelle ich selbst Unterlagen am PC. Mein Prinzip heißt: Weniger ist mehr. Es nützt nichts, wenn ich meine Schüler zu jeder Stunde mit 3 neuen Konventionen und 20 Seiten Text überhäufe. Ein Blatt Theorie pro Thema muss reichen, ggf. kommt noch ein zweites mit Übungsbeispielen hinzu. Konventionen sind nur gut, wenn sie auch beherrscht werden.

Wer bei mir Bridge bis zur „Clubreife“ lernt, mit dem spiele ich gerne sein erstes Bridgeturnier. Bisher waren meine Schülerinnen mit mir immer in der vorderen Hälfte, 2013 konnte eine talentierte Schülerin mit mir sogar – trotz aller Nervosität – ihr erstes Clubturnier gleich gewinnen.

Und last but not least: 30 Jahre nach meiner eigenen Juniorenmeisterschaft haben 2013 zwei meiner Schüler von der UNI Mannheim auch die Juniorenmeisterschaften für sich entscheiden können und diesen Erfolg im Jahr 2015 wiederholt.

Letzte Aktualisierung 1.1.2016